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ArgusLine - Fragen die häufiger gestellte werden

Bei Kundenbesuchen, auf Messen, telefonisch oder per Mail bekommen wir sehr häufig immer wieder ähnliche Fragen zur ArgusLine gestellt. Diese häufig gestellten Fragen (FAQ) haben wir hier in diesem Abschnitt für Sie zusammengetragen.

Antworten rund ums Thema Perimetersicherung


  • Warum Perimetersicherung?

    Vor der letzten mechanischen Barriere
    „Im Idealfall sollten die mechanischen Sicherungen und die Überwachung durch die EMA so aufeinander abgestimmt sein, dass noch vor dem Überwinden der letzten Barriere eingeschritten und die Tat verhindert werden kann. Einbrüche bzw. Einbruchsversuche sind daher frühestmöglich zu melden.“
    Quelle: BHE, Richtlinien für Einbruchmeldeanlagen

    Frühzeitig erkannt und gemeldet
    „Die Berücksichtigung der „ganzheitlichen Sicherheit“ eines Objektes sollte bereits an der Gebäude- bzw. Grundstücksgrenze beginnen. … Sicherungstechnische Einrichtungen für den Perimeterschutz sind so zu konzipieren, dass Einbrüche oder Einbruchversuche möglichst frühzeitig erkannt und gemeldet werden.“
    Quelle: VdS, Sicherungsleitfaden Perimeter 3143:2012-09(01)"

    Unsichtbare Perimetersicherung
    „Den besten Schutz technischer Art gewährleistet eine hochwertige, unsichtbare Alarmanlage, die bereits anspringt, bevor der Einbrecher ins Haus gelangen kann.“
    Quelle: Allianz Deutschland AG: Einbruchschutz"

  • Warum keine Videoüberwachung?

    Videoüberwachung und Datenschutzrecht
    Das Prävensionsportal der Polizei schreibt im Artikel „Elektronische Sicherung“ dazu: „Eine Video-Überwachung ist in der Regel nur dann zulässig, wenn sie „verhältnismäßig“ ist, das heißt, wenn andere, einfachere, Möglichkeiten des Einbruchschutzes ausgeschöpft wurden.“
    "Wichtig ist jedoch, dass dabei Gesetze zu Datenschutzrechten (z. B. Recht am eigenen Bild, das Grundrecht der freien Persönlichkeitsentfaltung) sowie straf- oder zivilrechtliche Bestimmungen beachtet werden."
    Quelle: Prävensionsportal der Polizei, Prävensionsportal der Polizei: Einbruchschutz, Elektronische Sicherung"

    Sicherheitsleck in vernetzten Alarmsystemen
    Darüber hinaus sollte, wenn ein Kunde sich für eine Videoüberwachung entscheidet, die Sicherheit beachtet werden. Das Standardpassword 1234 ist durchaus nicht immer das sicherste Password.
    Quelle: Heise, "Eins, zwei, drei, vier, drin - Sicherheitsleck in vernetzten Alarmsystemen"

    Sicherheitslücken in Überwachungskameras
    "Angreifer können sie aus der Ferne kapern, Videos anschauen oder manipulieren sowie Schadcode auf den Geräten ausführen." schreibt Heise.
    Quelle: Heise, "Offen wie ein Scheunentor: Millionen Überwachungskameras im Netz angreifbar"

    Achtung
    Bereits die Überwachung kleinster Teilbereiche eines fremden Grundstücks ist rechtswidrig.


  • Darf die ArgusLine als Perimetersicherung an eine VdS zugelassene Einbruchmeldeanlage (EMA) angeschlossen werden?

    JA, dies ist nach der VdS-Richtlinie "Einbruchmeldeanlagen, Planung und Einbau" (VdS 2311, Abschnitt 12.3) möglich. Dazu ist die ArgusLine als technischer Melder rückwirkungsfrei an die EMA anzuschließen. Der Einbau erfolgt durch eine VdS-zugelassene Errichterfirma.
    Quelle: VdS-Richtlinien für Einbruchmeldeanlagen, Planung und Einbau, VdS 2311"

  • Wie erkennt die ArgusLine die Gefahren im Perimeter?

    Die ArgusLine arbeitet wie eine Art optischer Wasserschlauch, an dessen Ende die austretende Wassermenge kontinuierlich gemessen wird. Wird der Perimeter (Wasserschlauch) betreten, reduziert sich der Durchfluss.

    Nach dem gleichen Prinzip, nur mit moduliertem Licht, das frostfest und störungsunempfindlich ist, arbeitet die ArgusLine. Dazu ist in den hauchdünnen flexiblen Alarmmatten ein Glasfaserkabel integriert, welches speziell für die Perimetersicherung ausgelegt ist. Die intelligente Auswerteeinheit erzeugt ein störungsfreies optisches Signal, das über einen unempfindlichen Zuleitungslichtwellenleiter in den Perimeter geleitet wird. Wird der Perimeter betreten oder verlassen, führt dies zu einer Druckänderung im Boden, die der Lichtwellenleiter aufnimmt und zurück zur Auswerteeinheit sendet. Hier wird das optische Signal in Echtzeit ausgewertet.

    Der intelligente Auswertungsalgorithmus passt die Erkennung den jeweiligen vorherrschenden Wetter- und Bodensituationen an. Je nach Verlegung können Detektionsschwellen von einigen Gramm bis zu mehrere Tonnen erkannt und individuell eingestellt werden.

  • Ist das Licht gefährlich für den Menschen oder das Auge?

    Nein, das aus der LED erzeugt Licht (rot) ist für das menschliche Auge ungefährlich. Kunden oder Installateure müssen keine besondere Schulung, wie für Laser-Systeme, nachweisen.

  • Ist es möglich mit der ArgusLine zu wiegen?

    Nein, das ArgusLine System ist zum Melden von potentiellen Gefahren im Perimeter ausgelegt, nicht zum Wiegen.

  • Können mehrere Alarmmatten "zusammengeschaltet" werden?

    Ja, mehrere Durchgangsmatten können theoretisch, wie die Lichter einer Weihnachtsbaumkette, in Reihe geschaltet werden. Die Terminierung erfolgt über eine Abschlussmatte. Da auch die Intensität von Licht endlich ist, wird dies nicht empfohlen. Bei solchen Anwendungen sollten Sie die Machbarkeit bei uns erfragen. Wir helfen gern weiter.

  • Können ArgusLine Alarmmatten zugeschnitten werden?

    Nein, die ArgusLine Alarmmatten lassen sich nicht zuschneiden. In den dünnen Alarmmatten sind für den Perimeterschutz ausgelegte Lichtwellenleiter integriert. Ein Zuschneiden würde diesen Lichtwellenleiter unwiderruflich beschädigen. Allerdings können die ArgusLine Matten in nahezu allen Größen für die jeweilige Einbausituation maßgeschneidert angefertigt werden.

  • Kann eine ArgusLine Matte örtlich auslösen?

    Nein, eine einzelne ArgusLineMatte ist nicht weiter in Zonen aufteilbar. Jede Matte entspricht genau einer Zone. Allerdings können mehrere Alarmmatten (Zonen) für die Absicherung verlegt werden. Damit sind beliebige Zonen (Sektoren) und eine Gefahrenortung realisierbar.

  • Sind die ArgusLine Alarmmatten wasserdurchlässig?

    Ja, die ArgusLine Alarmmatten sind drainagefähig und mikrobenfest.

  • Wie lange halten die Alarmmatten im Boden?

    Minimum 20 Jahre.

  • Meldet das ArgusLine System noch bei Eis und Schnee?

    Nein, ist der Boden durch eine lange Frostperiode extrem durchgefroren (Betonplatte), ist eine Detektion nur eingeschränkt möglich.
    Ja, bei geringen Schneemengen ist weiterhin eine sichere Detektion möglich. Die intelligente ArgusLine Software sorgt automatisch für die entsprechende dynamische Anpassung an fast alle Wetterbedingungen.

  • In welchen Größen sind die Standard-Matten erhältlich?

    Die Standardbreite für den Perimetersicherung beträgt 1,20m. Die angefertigte Länge richtet sich nach den Einbaugegebenheiten und kann bei der Bestellung zwischen 0,5m bis 15m je Matte angegeben werden. Dabei ist ein Rastermaß von ca. 25cm zu beachten.

    Wir fertigen ArgusLine Matte auf Anfrage in beliebige Formen, Abmessungen oder Trägermaterialien. Fragen Sie einfach, ob die Realisierung des Kunden technisch möglich ist.

  • Die Standard-ArgusLine Matten passen nicht in meiner Einbau Situation?

    Kein Problem, die ArgusLine Matten werden hier in Brilon hergestellt und können so an nahezu alle Kundenwünsche angepasst werden. Auch Formen wie Dreiecke, Ovals oder ausgestanzte Rechtecke für z.B. Skulpturen oder Vitrine beim Juwelier sind möglich.

    Ebenso sind alternative Trägermaterialien einfach umsetzbar, wie z.B. als Edelstahllösung für eine Drehkreuzüberwachung.

  • Entsprechen die Mattengrößen exakt dem Bestellmaß?

    Produktionsbedingt sind minimale Abweichungen in den Mattengrößen möglich. Diese liegen im Bereich weniger Zentimeter.

  • Wie tief liegen die Alarmmatten im Boden?

    Die Alarmmatten werden, für eine kosteneffiziente Verlegung, zwischen Tragschicht und Bettungsschicht verlegt. Somit variiert die Einbautiefe, je nach Überbau und Traglast. Als Richtwert geben wir allgemein zwischen 4-6cm an.

  • Was passiert, wenn Rasentraktoren über die verlegten ArgusLine Alarmmatten fahren?

    Autonome und leichtere Rasentraktoren führen nicht zu einer Alarmierung – je nach Einstellung. Bei Traktoren reagiert der ArgusLine-Melder. Dabei ist zu beachten, dass die Matte nur bei entsprechendem Ober- und Unterbau intakt bleibt. # Diese sind für die Gewichtsklassen eines Traktors bzw. LKW’s auszulegen. Die Anfordeungen sind den entsprechenden Normen zu entnehmen.


  • Wird ein Hund/eine Katze detektiert?

    Ja/Nein, dies hängt von der Einbausituation und den Einstellungen an der Auswerteeinheit ab. Je nach Art der Verlegung können sehr wohl Kleintiere sicher erkannt werden. Ist dies nicht gewünscht, kann durch einfaches Ändern der Einstellungen die Detektionsschwelle entsprechend kundenspezifisch angepasst werden, um Klein- und Mittleretiere nicht mehr zu melden.

  • Kann man die Alarmmatten in Asphalt verlegen?

    Nein, dies ist in der aktuellen Version nicht möglich.

  • Ich möchte die ArgusLine sicher aus der Ferne steuern – Geht das? | Wie geht das?

    Ja, dazu werden die ArgusLine Sektoren über eine Hardware zusammengeführt, die einen LAN-Zugriff über VNC erlaubt.

Ihre Frage wurde noch nicht beantwortet? Oder haben Sie einen Vorschlag für uns, welche Fragen wir noch in diesem Abschnitt beantworten sollten, dann schreiben Sie uns doch.